What’s your favorite App? Lehrer fragen, Schüler antworten.

Geht es um das Thema iPad oder PadUcation, ist eine der am meisten gestellten Fragen von Lehrerkolleginnen und -kollegen: „Welche Apps nimmst du am liebsten her?“.

Eine Antwort hierauf erscheint weder möglich, noch wirklich sinnvoll. Es geht ja eigentlich nicht um App A oder App B, es geht um eine andere Art des Unterrichtens, die wenig mit einer oder auch zwei, drei spezifischer Apps an sich zu tun hat. Vielmehr interessant ist der Gedanke, was SchülerInnen leisten können, wenn sie im Umgang mit diversen Anwendungen unterschiedlichster Ausprägung kompetent sind und Aufgaben vorfinden, die eigene Lösungswege ermöglichen. Somit ist auch die Wahl der Werkzeuge dann im besten Fall eine freie Auswahl. Die SchülerInnen beweisen im alltäglichen Unterricht eine erstaunliche Fähigkeit Apps „zu mischen“, d.h. die unterschiedlichen Leistungsmerkmale der Anwendungen zu nutzen und in einem Endprodukt zusammenzuführen.

An der Johann-Turmair-Realschule antworteten SchülerInnen der PadUcationklassen auf die sehr allgemeine Frage „What is your favorite App?“ insgesamt eindeutig. Die SchülerInnen begegneten in den letzten Jahren einer Vielzahl von Programmen ausführlich und eine sehr große Zahl an Lernszenarios „bediente“ sich einer ebensolchen Anzahl an Apps. Auf der anderen Seite ist es auch logisch, dass eine App, die unterschiedlichste Medien zusammenführen kann auf der Favoritenliste ganz oben steht.

Um unterrichtliche  Arbeitsergebnisse aller Art aufzubereiten und anschaulich sichtbar zu machen, bevorzugen die befragten SchülerInnen ganz klar  „Keynote“. Die einfache Bedienung, die nicht vom Lerngegenstand ablenkt und die Übersichtlichkeit überzeugten offenbar, so war es den Rückmeldungen der Lernenden zu entnehmen. Auf dem 2.Platz landete „imovie“, welches nützlich als „Zuarbeiter“ für alle anderen Apps erscheint und Filme schneiden „soooo einfach“ macht. Gerade die „Wiederverwendung“ der überarbeiteten Filme in Apps wie „explain everything“ oder eben „Keynote“ wusste die SchülerInnen zu überzeugen.