EDU|days 2015 – Schule im Zeitalter der Digitalität – wie verändert sich die Lernkultur?

An der Donau-Universität Krems in Österreich fanden am 8. und 9.April 2015 die EDU|days statt. Die EDU|days verstehen sich als Tagung, die Themen rund um das Lehren und Lernen mit digitalen Medien an den Schulen aufgreift. Zielgruppe sind dabei die Lehrenden in Österreich und den Nachbarländern. Die EDU|days sind eine gemeinsame Veranstaltung der Donau-Universität Krems, der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich, des Bundesministeriums für Bildung und Frauen (Österreich) und zahlreicher weiterer Partner. Über 250 Teilnehmer machten die Tagung zu einem großen Erfolg.

Martin Fritze von der Johann-Turmair-Realschule folgte der Einladung als Referent bei dieser internationalen Tagung teil zu nehmen und brachte gemeinsam mit Tobias Schnitter von der Staatlichen Realschule Gauting den zahlreichen interessierten Zuhörern im Audimax der Universität Modelle wie SAMR oder TPACK nicht nur theoretisch, sondern auch durch Unterrichtsbeispiele aus den PadUcation-Klassen der beiden Realschulen näher. Im Zentrum des Impulsvortrags stand die Frage, wie sich Unterricht für alle daran Beteiligten durch die mehrwertige und nahtlose Integration von digitaler Technologie wandelt. Der Fokus liegt dabei stets auf einem veritablen Mehrwert des Einsatzes der Technologie. Lern- und Lehrprozesse individueller und motivierend, effizient und ökonomisch zu gestalten ist hierbei das Kernanliegen der Veränderung.

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In zahlreichen Diskussionen und Vorträgen wurde erneut deutlich, dass es im digitalen Zeitalter nicht nur um eine Veränderung im Lernen gehen muss, sondern, dass eine Veränderung der Lehre und eine teilweise IMG_0255Neuausrichtung und Erweiterung der entsprechenden Fachdidaktiken unausweichlich ist, will man die Herausforderungen des 21.Jahrhunderts gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erfolgreich meistern.